Ultraschallbehandlung
Kosmetische Ultraschallbehandlung
Ein Ziel der kosmetischen Ultraschallbehandlung ist die Wiederherstellung eines straffen Gewebes. Dieses kann erreicht werden, wenn die vorgefundene Gewebeschwäche durch extrinsische Hautalterungsfaktoren bedingt ist.
Zu den wichtigsten extrinsischen Faktoren zählen die sogenannten freien Radikalen. Ihr Entstehen ist größtenteils auf UV-Bestrahlung, Luftver- schmutzung und Verwendung hochkonservierter, meist preiswerter Kosmetikprodukte, zurückzuführen.
Weitere Ursachen für die frühzeitige Gewebeschwäche sind Medikamente oder hormonell belastete Nahrung, welche auch für die vermehrt ansteigende Cellulite großteils verantwortlich sind.
Die Ultraschallbehandlung führt zu einer deutlichen Verbesserung des ph-Wertes. Dadurch werden Stoffwechselvorgänge wieder angeregt und normalisiert, die Kollagensynthesefindet wieder ausreichend statt, das Gewebe wird von Innen heraus gestrafft un sieht deutlich jünger aus.
Der positive Effekt der Ultraschallbehandlung beruht auf der Förderung der Entlymphung, der positiven Beeinflussung der Durchblutung da Wirkstoffe bis in die untersten Hautschichten transportiert werden.
Die Micromassage wirkt gewebslockernd und regt zusätzlich den basalen Stoffwechsel an.
Anwendungsgebiete:
- Akne
- Narben
- Cellulite
- Couperose
- Pigmentflecken
- Dehnungsstreifen
- Reiterhosensyndrom
- Bindegewebsschwäche
- Gewebelockerung nach Liposuktion
Medizinische Ultraschallbehandlung
Heilung mit niedrig-intensivem Ultraschall bei nicht heilenden und frischen Frakturen!
Bei Knochenbrüchen besteht eine 100 x schnellere Heilungschance in Verbindung mit einer Ultraschallbehandlung.
Die häufigsten Indikationen für einen therapeutischen Einsatz:
Wichtige Voraussetzungen für die Anwendung von Ultraschall:
Nichtheilende Frakturen (Pseudarthrosen)
Heilungsrate ca. 85%,
Erfahrungswerte in Studien: ca. 120-160 Tage Behandlungsdauer
Verzögerte Frakturheilung (Delayed Union)
Heilungsrate ca. 85-90%
Erfahrungswerte in Studien: ca. 60-120 Tage Behandlungsdauer
Frische Frakturen mit erhöhtem Risiko zur Heilungsstörung wie z.B. bei offenen Frakturen, bei höhergradigem, geschlossenem Weichteilschaden.
Beschleunigung der Heilung der frischen Frakturen ca. 38%
Knochenregeneration bei Kallusdistraktion
Beschleunigung der Regeneratreifung, in Tierstudien nachgewiesen. ca. 30%
Es kann jede Fraktur mit exogenem Ultraschall behandelt werden. Wichtig ist, daß die Ultraschallwellen in den Frakturspalt eindringen können. Auch bei liegendem Metall ist die Ultraschallbehandlung angezeigt, da keine Erwärmung oder Erschütterung auftritt.
Heilungsraten laut amerikanischer FDA Datenbank:
- Tibia 88,5%
- Femur 82,1%
- Humerus 76,8%
- Scaphoid 93,5%
- Metatarsalia 94,2%
- Radius/Radius-Ulna 91%
- Sprunggelenk 95,6%
- atrophe/hypertrophe Pseudarthrosen 85%/100%
- Auch bei liegendem Metall 88%
Wichtige Voraussetzungen für die Anwendung von Ultraschall:
- Es darf keine klinisch nachweisbare Instabilität bestehen
- Die Fragmentstellung wird durch den Ultraschall nicht korrigiert verändert
- Der Frakturspalt sollte nicht breiter als 1 cm sein
- Eine vorhandene Infektion im Frakturbereich muss saniert sein
- Der zu behandelnde Patient muss tumorfrei sein
- Eine Schwangerschaft darf nicht vorliegen
- Bei der Behandlung des kindlichen Skelettes darf die Wachstumsfuge nicht unter dem Schallkopf liegen
Zu erwähnen wäre noch, dass Narben erfolgreich minimiert und geglättet werden können.